Springer-Verlag,
Berlin Heidelberg; ISBN: 978-3540238690
Bernd
Marquardt auf Amazon.de:
5.0 von 5 Sternen Ganz
schön dick - aber auch ganz schön gut!,
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Von |
Bernd Marquardt
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Ein
Buch über C++ kann nicht "dünn" sein. Auch wenn es sich
"nur" mit dem Microsoft Entwicklungssystem Visual C++ 2008
beschäftigt. Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten, C++ zu
programmieren: Standard C++ mit native Code oder C++/CLI mit managed Code. Das
C++-Buch von Richard Kaiser geht auf beide Bereiche ausführlich ein und darum
ist es nicht verwunderlich, dass das Buch über 1300 Seiten umfasst. Im
Native-Teil werden auch die objektorientierte Programmierung, die
Standardbibliothek und die STL erläutert. Im Managed-Teil findet man die
Erweiterungen von C++/CLI und viele Informationen über die Benutzung der
.NET-Klassenbibliothek und der Erstellung von Benutzerschnittstellen mit
Windows Forms. Das gesamte Buch ist angefüllt mit vielen, kleinen
Code-Beispielen, welche die jeweiligen C++-Features kurz und ohne unnötiges
Drumherum zeigen.
Das Buch ist ideal für alle C++-Programmierer, die in beide Welten - native und
managed - einsteigen wollen. Aber auch für einen C++-Guru gibt es auch noch
viele neue Tricks, die er aus dem Buch von Richard Kaiser lernen kann.
Rezension PC-Magazin Januar
2010, Seite 123
Dickes
Ding • Text, Beispiele, Abbildungen und Buch-CD bieten dem engagierten
Programmierer ein Kompendium, mit dem sich der Lehrling zum Meister mausern
mag. Der Autor Richard Kaiser arbeitet aktiv in Entscheidungsgremien daran, C++
zu standardisieren. Neben diesem normkonformen C++ beschreibt er die Spezialitäten,
welche Microsoft mit seinen Plattformen wie .NET und Visual Studio 2008 bietet
und bedient. Zahlreiche Bildschirmfotos dieser Entwicklungsumgebung erleichtem
dem Leser den Einstieg, den anschauliche Beispiele der Buch-CD parallel zum
Text am PC begleiten. Wie sich mathematische Erkenntnisse mit programmatischen
Entwicklungen decken, übt der Leser in Kapiteln wie Datentypen,
Kontrollstrukturen, Funktionen und Programmierlogik.
In
Kapiteln wie Strukturen, Klassen und Vererbung vertieft der Leser sein Verständnis
für die objektorientierte Programmierung. Wer sich dann im dritten Teil durch
C++/CLI und die .NET Bibliothek gemüht hat, schlägt den nächsten Bogen von
Theorie zur Praxis. Denn dabei erleichtern die Lösungsbeispiele auf der Buch-CD
entscheidend den praktischen Einstieg. Wer dem Autor in dieser geordneten und
gekonnten Material- und Beispielsammlung folgt, verbessert und vergewissert
sich selbstbewusst seiner Kenntnisse fortgeschrittener und fortschrittlicher
C++-Program-mierung. Wer im Werk nachschlagen will, wird sich im Index von 30
Seiten leicht in der übersichtlichen Materie zurechtfinden.
Rezension dotnetpro Januar 2010,
Seite 47
C++ mit Microsoft Visual C++ 2008
Autor Richard Kaiser ist Professor an der Dualen Hochschule Lörrach (korrig. RK), hält regelmäßig Seminare für Entwickler aus der Industrie und hat aktiv an der Standardisierung von C++ mitgearbeitet. Das Buch C++ mit Microsoft Visual C++ 2008 richtet sich nicht nur an seine Studenten, sondern auch an professionelle Softwareentwickler. Es ist ein einführendes Lehrbuch, das keine Vorkenntnisse erfordert, und gleichzeitig eine umfassende Referenz des C++-Standards.
Um diesem umfassenden Anspruch gerecht zu werden, ist das Werk in drei Hauptteile gegliedert. Zunächst wird auf 83 Seiten relativ kurz auf die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2008 eingegangen und gezeigt, wie man Windows-Programme mit den vorhandenen Steuerelementen entwickelt. Wer schon Erfahrungen mit einer der Visual-Sprachen hat, wird hier nicht viel Neues finden. Für Anfänger ist dies dagegen ein schlanker Einstieg.
Anschließend wird auf über 800 Seiten der Sprachumfang von C++ präsentiert. Dazu gehören Klassen und Templates, die Ausnahmebehandlung sowie die C++-Standardbibliothek. Während der erste Teil noch eher in der Manier vieler Praxisbücher verfasst ist, startet hier das Lehrbuch. Es beginnt nicht mit einem trivialen Hallo-Welt-Beispiel, sondern mit den Syntaxregeln von C++.
Der dritte Teil behandelt den kompletten C++/CLI-Standard und gibt einen Einblick in die .NET-Klassenbibliothek. Gerade für Neulinge ist es nicht einfach, ein so umfangreiches Werk durchzuarbeiten. Sehr hilfreich ist dabei, dass der Autor bereits im Inhaltsverzeichnis aller anspruchsvolleren beziehungsweise spezielleren Themen gekennzeichnet hat. Sie können beim ersten Durcharbeiten ausgelassen werden. Alle Seiten im Buch sind übersichtlich gestaltet, Codeabschnitte durch Courier-Schrift gekennzeichnet und wichtige Begriffe halbfett hervorgehoben. So findet man sich auch nach einer Leseunterbrechung schnell wieder auf den Seiten zurecht. Der Text ist in verständlicher Sprache geschrieben und leicht zu lesen, ohne dass darunter die inhaltliche Tiefe leidet.
Bei allen Beispielen und Übungen werden .NET-Programme für Windows entwickelt. Auf der beiliegenden CD sind die Lösungen der Übungsaufgaben in Form einer Solution-Datei für Visual Studio enthalten. Darüber hinaus findet man auf der CD eine pdf-Datei mit 645 Seiten, die alle im Buch enthalten Aufgaben und die zugehörigen Lösungen auflistet.
Das umfassende Lehr- und Übungsbuch zu Visual C++ 2008 ist mit Sehr gut zu bewerten. Einziges kleines Manko: Angesichts des Umfangs von 1337 Seiten wäre ein Lesebändchen eine angenehme Dreingabe gewesen. [bl]
Rezension Design&Elektronik
Februar 2010, Seite 82
Microsoft und C++
– ein altbekanntes Problem. Mit Visual C++ lassen sich zwar NET-basierte Anwendungen
programmieren, doch ist nur sehr eingeschränkter Zugriff auf die Features von
NET 3.5 möglich. Speziell die Datenabfrage mit LINQ ist nicht vorgesehen - Microsoft
empfiehlt dafür seinen Möchtegern-C-Killer »C#«. Auf der anderen Seite kommt man
nur mit C++ direkt an die Win32-API heran – ein Muss für richtige
Programmierer. Das vorliegende Buch behandelt nicht nur den Umgang mit Visual
Studio (das nimmt gerade die ersten 80 Seiten ein), sondern bietet auch eine
ausführliche (gute 800 Seiten) Übersicht über C++ im Allgemeinen. Interessanter
ist der dritte große Abschnitt, in dem es um CLI und die NET-Bibliothek geht.
Denn das ist ja der eigentliche Grund dafür, Visual Studio zu nutzen: NETAnwendungen
möglichst einfach zu programmieren. Hier läuft der Autor zur Hochform auf. (mc)